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Investor Relations – How do new dealing commissions influence roadshows?

How do new dealing commissions influence roadshows?  In the 10th issue of "The Reporting Times" the IR club Switzerland has published an article on investor meetings 2.0.

Please find the online article here.

Interview with Michel Gerber, president IR club Switzerland (German only)

«Der Wert von Investor Relations-Verantwortlichen wird heute besser erkannt als vor 20 Jahren»

Michel R. Gerber, 53-jährig, Head of Investor Relations & Corporate Communications VAT Group AG, ist Präsident des 1992 als Schweizerische Investor Relations Vereinigung (SIRV) gegründeten IR club Schweiz. Dessen Mitglieder sind Unternehmen, die an der Schweizer Börse kotiert sind. Die Clubveranstaltungen stehen allen Investor-Relations-Mitarbeitenden der Mitgliedunternehmen offen. Neben den jährlich vier bis sechs Anlässen werden Umfragen über Investor Relations-Belange getätigt. Im Gespräch mit «Evolvere» unterstreicht Michel Gerber: «Ein persönliches Treffen mit dem Chief Executive Officer CEO oder dem Chief Financial Officer CFO bleibt für die Investor Relations eines der wirksamsten Kommunikationsinstrumente.»

Michel Gerber, was bezweckt der IR club Schweiz?
Michel Gerber: Der IR club Schweiz ist seit 1992 das Netzwerk der Investor Relations Professionals in der Schweiz. Erfahrungen austauschen, wichtige Investor Relations-Themen aufgreifen und im Sinne einer Best Practice festigen: Das sind die Schwerpunkte unseres Forums. Ziel ist es namentlich, die Kontakte der Mitglieder zu Investoren, Vermögensverwaltern und Analysten im Inland und im Ausland zu fördern und zu pflegen.

Wer sind die Mitglieder?

Michel Gerber: Die Mitglieder des IR club sind in der Schweiz börsenkotierte Unternehmen - und somit nicht Einzelpersonen. Derzeit haben wir 59 Mitglieder. 17 davon sind Unternehmen, deren Aktien im Swiss Market Index SMI erfasst sind. Jede Person, die in einem Mitgliedunternehmen im Bereich Investor Relations arbeitet, kann an unseren Anlässen teilnehmen.

Was wird den Mitgliedern geboten?
Michel Gerber: Wir organisieren jährlich vier bis sechs eigene Anlässe. Bei jedem davon gibt es natürlich genügend Zeit und Gelegenheit für das beliebte Netzwerken mit Berufskollegen. Daneben pflegen wir einen intensiven Kontakt mit der Schweizer Börse, dem Center for Corporate Reporting, dem unabhängigen Kompetenzzentrum für Unternehmensberichterstattung in der Region von Deutschland, Österreich und der Schweiz DACH, den Investor Relations-Vereinigungen in der DACH-Region und weiteren Dienstleistern im Umfeld der Investor Relations. Das Netzwerk wird stetig ausgebaut, um den Nutzen für unsere Mitglieder weiter zu erhöhen.

Was sind derzeit die brennenden Investor Relations-Themen in der Schweiz?
Michel Gerber: Seitens des Regulators, des Accountings oder im Zusammenhang mit der bestehenden «Markets in Financial Instruments Directive MIFID I» und der ab 2018 gültigen «MIFID II» der Europäischen Union gibt es viele neue Regeln. Deshalb besteht eine gewisse Verunsicherung darüber, wie man als Unternehmen und Investor Relations-Verantwortlicher noch mit den Analysten und Investoren kommunizieren darf und soll. Auch sind die Geschäftsberichte in den letzten Jahren immer umfangreicher geworden, weil man allen Anspruchsgruppen gerecht werden will. Eine kurze, prägnante und doch relevante Informationsvermittlung scheint so immer schwieriger zu werden. Die neuen Kanäle über die elektronischen Sozialen Medien haben hier sicher eine Zukunft.

Wie steht es denn mit dem Einsatz der elektronischen Sozialen Medien im Bereich der Investor Relations in der Schweiz?
Michel Gerber: Das Potenzial von Social Media wird hierzulande im Bereich der Investor Relations sicherlich noch kaum richtig umgesetzt. Es gibt zwar schon viele Unternehmen, welche eine Social Media-Strategie fahren. Die lassen aber hinter vorgehaltener Hand verlauten, dass sie dies zurzeit eher als ein «Nice-to-have» und noch weniger als ein «Must-have» einschätzen. Hier muss noch vermehrt in das Aufzeigen des effektiven Nutzens von Social Media für die Investoren und die übrigen Zielgruppen investiert werden. Natürlich darf man die effektiven Kosten und den Aufwand für eine effiziente Bewirtschaftung der Social-Media-Kanäle nicht unterschätzen. Doch die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche und namentlich der Kommunikation lässt den Investor Relations-Verantwortlichen in Zukunft gar keine andere Wahl, als bei Social Media dabei zu sein.

Wie sehen Sie generell den Stand und die absehbare Zukunft der Digitalisierung der Investor Relations?
Michel Gerber: Wie gesagt: Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft, dem sich die Investor Relations-Verantwortlichen nicht entziehen können. Das hat ja auch den grossen Vorteil, dass sich alle administrativen Arbeiten effizienter und kostengünstiger gestalten lassen. Aber: Was immer zentral bleiben wird, ist der persönliche Kontakt der Investor Relations-Verantwortlichen zu den Investoren, Analysten und anderen Zielgruppen wie den Medien. Ein persönliches Treffen mit dem Chief Executive Officer CEO oder dem Chief Financial Officer CFO bleibt eines der wirksamsten Kommunikationsinstrumente.» Vielleicht wird das allerdings in Zukunft noch etwas mehr mittels hochprofessioneller Videokonferenzen umgesetzt.

Wie hoch schätzen Sie generell das erreichte Niveau im Bereich der Investor Relations in der Schweiz ein?
Michel Gerber: Ich bin mittlerweile mehr als 20 Jahre im Bereich Investor Relations und Corporate Communications tätig. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Bei den grosskapitalisierten Unternehmen wird in der Schweiz eine sehr professionelle Investor Relations-Arbeit gemacht. Diese muss sich vor den entsprechenden Unternehmen aus den USA oder Europa nicht verstecken. Wo ich noch Verbesserungspotential sehe, ist bei den kleineren Unternehmen. Bei diesen ist es schon aus Budgetgründen oftmals so, dass sie keine eigene Investor Relations-Abteilung haben: Sie lassen das einfach in einer Nebenrolle laufen. Da muss zugelegt werden. Das hat ja auch die Schweizer Börse mit ihrem «Stage-Programm» für die kleinen und mittleren Börsenkotierten erkannt.

Wie beurteilen Sie die Schweizer Regulierung im Bereich der Investor Relations?
Michel Gerber: Die Schweiz ist in der Regulierung in vielen Belangen sehr stark an die Regeln der Europäischen Union EU angelehnt. Daher erwarte ich weiterhin eine geordnete Entwicklung mehr oder weniger im Gleichschritt mit der EU. Dies ist in meinen Augen ein Vorteil, da es den internationalen Anlegern ermöglicht, den Schweizer Markt aus dem gleichen Blickwinkel zu betrachten wie die Märkte im Rest von Europa und auch in den USA.

Ihr Schlusswort an unsere Leserinnen und Leser?
Michel Gerber: Die Bereiche Investor Relations und Corporate Communications gehören mit zu den interessantesten Aufgaben, für die man in einem börsenkotierten Unternehmen verantwortlich sein kann. In den letzten Jahren hat sich hier ein eigener Beruf entwickelt, der im Unternehmen eine feste Position einnimmt - und kaum mehr lediglich als Durchlauferhitzer gilt. Der Wert von erfahrenen Investor Relations- oder Corporate Communications-Verantwortlichen für ein Unternehmen wird heute besser erkannt und wertgeschätzt als vor 20 Jahren.

 *Dieses Interview wurde erstmals im Blog "Evolvere" von Tensid EQS publiziert.

Survey: Status Quo Investor Relations in the DACH region

The research group “Financial Communications” at the Fachhochschule St. Pölten surveys the status quo of investor relations in the DACH region. This means that for the first time there will be a comparative study on the organizational structure, degree of institutionalization, responsibilities, target audience, activities and qualifications of IROs and their expectations regarding the further development of the profession. Responding to the survey takes only 15 minutes, and the results will be published (free of charge) from the end of May on.

>> Participate here

Members ask Members: Study on Digital IR

An employee at one of our member companies is doing his Master’s thesis on “How fit is financial communication for digitalization?” This month you will have the opportunity of participating in an empirical study of listed companies in Switzerland to determine the current status of investor relations in digital transformation. Exclusive recommendations for action for the design of a ‘fit for purpose’ digital IR setup will make your participation especially worthwhile. The study is supported by the HWZ and the IR club.

2015 IRO Survey Results: Evolution of Investor Relations practices in Europe

Find below interesting results of the 2015 IRO Survey on the evolution of Investor Relations practices in Europe. The survey was conducted in November 2015 and is based on sample of 245 companies listed in Europe.


Main takeaways:

  • Head of IR: 70% of Head of IR have been in an IR role for less than ten years. 40% have been at their positions for fewer than five years. 26% of Heads of IR hold greater functions in financial communication. When that is the case (principally at small caps), the most frequent function is that of head of corporate communications. 13% are also on a management committee.
  • IR set-up: priority is given to “market” knowledge and perception in the broad sense. However, the use of digital tools remains weak. Real tendencies exist in terms of team size, budget, and responsibilities based on market capitalisation. Beyond Equity analysts and investors, a minority of IR teams manage other stakeholders: ESG (33%), retail shareholders (31%), rating agencies (27%) and credit investors (21%) Practices are relatively different among large and mid and small caps.
  • Management and IR: Allocation of management roadshows remains highly discretionary. The “carbon-free” format is developing slowly. Access to Chairman, board of directors and operational managers is in increasing demand. The three principal criteria for allocation of management roadshows are, unsurprisingly, the track record/quality of previous roadshows organised by a broker (targeting, programme, logistics, feedbacks), the quality of relations with the analyst and with the Corporate Access teams. Banking relations and Extel rankings are also taken into account, but to a lesser extent.
  • IR and regulation: MiFID2 and FCA/Corporate Access remain seen as, perhaps wrongly, “non subjects”. The IROs questioned estimate their level of knowledge on MiFID2 to be very limited, but they do not feel very concerned.

Download the results here.

CIRO (Certified Investor Relations Officer) modules for Swiss companies

The educational program CIRO is offered by DIRK and takes place in Germany. It consists of several modules. For people interested in only visiting single modules this is possible as well.

Please see the detailed program and all dates of the courses here (German only).

Digital trends in SMI Expanded companies reveals prioritisation of CSR content

Research into the websites and digital presence of SMI Expanded companies has revealed that while 85% companies offer detailed CSR content on their company websites, only 20% of companies offer their audience an in-depth explanation of their business model. The findings come from a review of all SMI Expanded companies by Investis. It has used its IQ methodology, which benchmarks company websites against 200 independently-defined best practice criteria to reveal the latest digital trends.

Findings include:

  • 80% of companies present a good explanation of their governance on their website, with Credit Suisse offering a bespoke section of their website with in-depth information.
  • While most companies offer some form of ‘About Us’ content, some such as Givaudan provide compelling information that enhances the company’s business and investment proposition.
  • Only 50% of SMI Expanded websites are fully-responsive, meaning many companies are not offering a good user experience for visitors on mobile devices.
  • The majority of the SMI Expanded make only basic use of social media, but Nestle are moving ahead with dynamic social content and promotion across its website that further promotes the brand.

    Companies interested in seeing how their websites perform against the IQ criteria can request a complimentary report. For more information, please click here .

Back to Basics – Prioritising Your Governance Initiatives

A webinar on Governance in the Swiss Market presented by the Capital Group, Nasdaq and Morrow Sodali

•00:00 – 02:43 – Opening and Introduction to Speakers (Ali Saribas, Morrow Sodali)
•02:43 – 12:28 – “The Governance Triangle” – Setting the Context (John Wilcox, Morrow Sodali)
•12:28 – 28:17 – Investor Trends & Changing Swiss Market Dynamics (Patrick Hughes, Nasdaq)
•28:17 – 37:47 – Governance from an Investor Perspective (Rob Beale, Capital Group)
•37:47 – 51:11 – Investor Engagement & 2016 Governance Trends (Ali Saribas, Morrow Sodali)
•51:11 – 59:07 – Q&A

Free download of the recording available here.

DIRK Trend Indicator, Spring 2016

Please find below the results of the so called Stimmungsbarometer”-survey carried out by DIRK with support of C.I.R.A. and the IR club Switzerland. It is a survey conducted semi-annually among IR managers.

Besides the regularly asked for personal evaluation of the economic situation, this spring the focus was on “Quarterly reporting and guidance of analysts”.

Read more on:

Evaluation of economic situation

Interim reporting and analyst guidance

Investor Relations in Germany - Order the book here

Dr. Kristin Köhler, CEO Center for Corporate Reporting wrote a book “Investor Relations in Deutschland” discussing financial communication of corporate entities and their relation with investors. Even if empirical results relate to the German market only, insights and approaches can be translated to Swiss Investor Relations as well. Therefore, the IR club Switzerland is happy to provide its members with a free example (German only).

As an IR Club Switzerland member, please order by email to rea.wagner@irclub.ch

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